Der am 29. Juli 2012 gegründete Bezirk Kassel-Korbach der Neuapostolischen Kirche ist Teil der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland.

Das Zentrum des kirchlichen Lebens sind die einzelnen Gemeinden des Bezirks. Mit der Leitung der derzeit 18 Gemeinden im Bezirk Kassel-Korbach sind Hirten, Evangelisten oder Priester beauftragt. Sie werden von weiteren Evangelisten, Priestern und Diakonen unterstützt.

Die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche haben Anspruch auf eine individuelle seelsorgerische Betreuung. Dazu gehört neben dem persönlichen Gespräch über Glaubens- und Lebensfragen auch der Beistand in besonderen Lebenslagen. Regelmäßig besuchen die Amtsträger Kranke und alte Menschen zu Hause oder in Krankenhäusern und Altenheimen.

Wie schon damals in der Urkirche haben auch die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche heute keine theologische Ausbildung, so auch die rund 170 ehrenamtlichen Amtsträger im nordhessischen Kirchenbezirk Kassel-Korbach. Die Schweigepflicht, der alle Seelsorger unterliegen, besteht auch nach der aktiven Amtszeit weiter.

Neben den Amtsträgern haben viele weitere Mitglieder ehrenamtliche Aufgaben innerhalb des Bezirks und in den Gemeinden übernommen, wie z.B. im Rahmen der Kinder- und Jugendbetreuung sowie im ausgeprägten Musikwesen.

Mehr als 3.200 Gläubige der über 10 Millionen Mitglieder weltweit bekennen sich im Kirchenbezirk Kassel-Korbach zum neuapostolischen Glauben. Sie werden seelsorgerisch vom Bezirksältesten Volker Lerch und den Bezirksevangelisten Willfried Andrich, Manfred Kesting, Dieter Neumann und Holger Tromp betreut.

Der 2012 neu gegründete Bezirk entstand durch Zusammenschluss der bisher eigenständigen Bezirke Kassel und Korbach. Die beiden Gemeinden Frankenberg und Homberg/Efze aus dem bisherigen Bezirk Korbach zählen auf Grund ihrer geografischen Lage seit diesem Zeitpunkt zum Nachbarbezirk Marburg.

Der Bezirk Kassel-Korbach grenzt an folgende Kirchenbezirke und Gebietskirchen:

Weitere Informationen zur Entstehung der Gemeinden und Bezirke können Sie den Gemeindechroniken bzw. der Bezirkschronik entnehmen.